Neuauflage des Erfolgsmodells: Der neue Suzuki Swift

Der neue Suzuki Swift feiert gerade auf dem Genfer Automobilsalon seine Europapremiere. Die erste Generation kam vor 33 Jahren auf die europäischen Straßen – die nun insgesamt sechste Generation soll im Mai nach Deutschland kommen. Die Maße verraten uns, dass der kleine Swift sportlicher sein dürfte als sein Vorgänger. Er ist mit 3,84 Metern Länge 10 Millimeter kürzer als der Alte, außerdem 30 Millimeter flacher und 40 Millimeter breiter. Außerdem wurde das Gewicht um 120 Kilogramm auf 915 Kilogramm inklusive Fahrer gesenkt. Beim Thema Design setzt Suzuki auf schwarze A-Säulen, vertikal angeordnete Leuchten an Front und Heck und einen breiteren Grill. Zu den Highlights gehören die LED-Scheinwerfer mit LED-Positionsleuchten, sechs Karosseriefarben und drei zusätzliche Zweifarb-Lackierungen.

Antriebstechnisch stehen zwei Motorvarianten zur Wahl, ein 1,2-Liter-DUALJET-Benziner mit 90 PS und ein 1,0-Liter-BOOSTERJET-Turbobenziner mit Direkteinspritzung und 111 PS. Letzterer soll durchschnittlich nur 4,6 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen. Beide Motorisierungen kommen serienmäßig mit einem manuellen 5-Gang-Getriebe, der Turbo ist auch mit einer 6-Stufen-Automatik erhältlich. Auf Wunsch gibt es das Mild Hybrid System SHVS, bei dem der Turbo-Benziner beim Anfahren und Beschleunigen durch beim Bremsen zurückgewonnene elektrische Energie unterstützt wird. Wer sich für den Sauger entscheidet, kann zusätzlich einen Allradantrieb bestellen.

Der Swift ist ein Kleinwagen und was ist typisch für Kleinwagen? Genau, haufenweise Assistenzsysteme. Die basieren in diesem Fall auf Kamera- und Lasersystemen und einem Radar. Zu nennen ist hier das System DSBS – das Auto erkennt damit Hindernisse und warnt daraufhin den Fahrer optisch und akustisch. Wird daraufhin die Bremse betätigt, unterstützt das System die Bremskraft selbstständig. Bremst man hingegen nicht, kann das DSBS eine Notbremsung einleiten. Dazu gesellen sich noch ein Abstandshalter, ein Müdigkeitswarner, ein Spurhaltewarnsystem und so weiter.

Im Innenraum gibt’s ein unten abgeflachtes Lenkrad, ein 4,2-Zoll-Farb-Display, Smartphone-Einbindung und einen 7-Zoll-Touchscreen. Die Sitzposition wurde im Vergleich zum Vorgänger abgesenkt, wodurch mehr Kopffreiheit auf allen Sitzplätzen entstanden ist. Ins Gepäckabteil passen mit 265 Litern jetzt sogar 25 Prozent mehr als beim Vorgänger. Preise für den Cityflitzer nannte Suzuki bisher noch nicht.

 

 

Fotos: Suzuki

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

There are no comments yet

Why not be the first

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.