Mehr Ladevolumen: Der neue Opel Insignia Sports Tourer

Opel hat sein Flaggschiff komplett überarbeitet und präsentiert den Kombi der zweiten Insignia-Generation mit Hightech-Lösungen vom Matrix-Licht bis zu verschiedensten Fahrassistenz-Systemen. Der Neue hat im Vergleich zum Vorgänger ordentlich abgespeckt – bis zu 200 Kilogramm weniger bringt er auf die Waage. Wie schon in der Limousine kommt auch im Kombi die neueste Generation des adaptiven IntelliLux LED Matrix-Lichts zum Einsatz. Dazu gibt’s unter anderem einen aktiven Spurhalte-Assistenten mit automatischer Lenkkorrektur. Wie auch die Limousine verfügt der Sports Tourer über eine aktive Motorhaube, die sich bei einem Zusammenstoß anhebt, um den Abstand zum Motorblock zu vergrößern.

Die Spur ist im Vergleich zum Vorgänger um 11 Millimeter breiter, der Kühlergrill sitzt tief und die Scheinwerfer sind inspiriert vom Monza Concept. In der Länge misst der Sports Tourer fast fünf Meter, der Überhang vorne wurde um 30 Millimeter gekürzt und der Radstand gleichzeitig um 92 Millimeter verlängert. Aber trotz aller Sportlichkeit ist der Insignia Sports Tourer natürlich ein Kombi und was ist das Hauptargument für einen Kombi? Klar, der Kofferraum. Bei umgeklappten Rücksitzlehnen passen 1.640 Liter ins Gepäckabteil, das sind ganze 100 Liter mehr als beim Vorgänger. Und damit man auch einfach an das Gepäck kommt, funktioniert die Heckklappe in Verbindung mit dem Schließ- und Startsystem „Keyless Open“ per Kick – alles berührungslos. Damit man nicht verzweifelt, beladen mit Einkaufstaschen, mit dem Fuß unter dem Auto hin und her wischt, wird eine Fahrzeug-Silhouette auf den Boden projiziert, die den richtigen Bereich kennzeichnet. Schließen tut die Klappe übrigens auch wieder per Kick. Die Rückbank ist im Verhältnis 40:20:40 umklappbar – per Fernentriegelung aus dem Kofferraum.

Im Innenraum haben alle Passagiere mehr Platz und auf Wunsch bekommt man ein Panorama-Sonnendach sowie beheizbare äußere Fondsitze – das gab es bisher im Insignia noch nicht. In Sachen Fahrassistenz bietet Opel ein Head-up-Display, eine 360-Grad-Kamera, einen adaptiven Geschwindigkeitsregler, den oben erwähnten Spurhalte-Assitenten und einen Rückfahrassistenten.

Antriebsseitig kann man den Allradantrieb mit Torque-Vectoring bestellen. Hierbei wird die Kraft abhängig vom Untergrund individuell an jedes einzelne Rad übertragen. Zum Marktstart rollt der Insignia Sports Tourer mit turboaufgeladenen Benzin- und Dieselmotoren vor. Komplett neu ist eine Achtstufen-Automatik – zunächst gibt es diese allerdings nur in Verbindung mit Allradantrieb.

 

 

Fotos: Opel

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