Virtuelle Erlebnisse auf dem Audi TechDay 2016

Hannover 8.30 Uhr: Mein Flugzeug startet. Heute bin ich auf dem Audi TechDay „Connectivity“ 2016 in München eingeladen.

Die Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr. Wer jetzt meint, ich hätte mindestens einen Flug früher nehmen müssen, um pünktlich zu erscheinen, der irrt. Veranstaltungsort ist nämlich das Audi Conference Center direkt am Münchner Flughafen.

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Begrüßung. Vorstellung des Tagesablaufs: Es werden vier verschiedene Module angeboten, auf die wir aufgeteilt werden. Je acht Teilnehmer bekommen die neuesten technischen Innovationen erklärt und anschaulich demonstriert.

Als Erstes erfahren wir etwas über die Audi Serientechnologie und erhalten einen Ausblick auf zukünftige Bedienkonzepte.

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Mit „PIA“ ist diesmal nicht die Tochter meiner besten Freundin gemeint, sondern der persönliche, intelligente Assistent. Durch die selbstständige Übernahme von täglichen Routineeinstellungen des Fahrers seitens des Bedienkonzepts, soll der Fahrer entlastet und unterstützt werden. Daten aus dem Internet, des Autos, des Fahrers, über Verkehrssituationen… werden intelligent miteinander verknüpft. Das System kann mit dem Fahrer – auch durch Spracheingaben – interagieren.

Die künstliche Intelligenz zeigt maschinelles Lernen: PIA erweitert ständig ihr Wissen in Bezug auf Gewohnheiten und Vorlieben des Fahrers: Wird bei Regen eher eine Tiefgarage angefahren? Welche Gesprächspartner werden zu welcher Uhrzeit bevorzugt angerufen und wie groß ist der durchschnittliche Abstand zum Vorausfahrenden auf Autobahnen? Wie wird die Klimatisierung eingestellt, wie die Sitzheizung? PIA wird aktiv ihre Empfehlungen an den Fahrer geben: Vielleicht sogar vorschlagen, zuhause anzurufen, wenn man sich verspätet. Ich habe Hoffnung, dass Männer die Hochzeitstage ihrer Frauen nun seltener vergessen, vielleicht wird die Blumenlieferung gleich mitorganisiert…

Es geht weiter mit einer Audi-Virtual-Training-Demonstration von Assistenzsystemen.

Bildauthor Alexander Schraufstetter, alex@schraufstetter.de, Urheberrechtlich geschütztes Bildmaterial, all rights reserved,

Eine tolle Sache: Man fährt ganz real in einem Audi-A4-Virtual-Training-Car über die Teststrecke, während man über die VR-Brille realitätsnahe Szenerien erlebt.

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So kann bspw. die Wirkungsweise des Notbremsassistenten sehr realistisch erfahren werden.

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Ganz ehrlich: Die Wirksamkeit der Audi-Assistenzsysteme kann so detailliert erlebt werden – und der Spaß- und Staunfaktor kommen dabei auch nicht zu kurz!

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Nächste Station: „Car-to-X-Dienste“. Hierbei komme ich ins Schwärmen, und das nicht nur aufgrund der s. g. „Schwarmintelligenz“, die durch die Vernetzung der Audi-Modelle untereinander entsteht. Die Fahrzeuge tauschen, mobilfunkbasiert, Informationen untereinander aus, die so zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Fahrkomforts beitragen. Zukünftig werden pilotiert fahrende Audi-Modelle dies nutzen, in bestimmten Fahrzeugtypen sind „Verkehrszeicheninformation“ und „Gefahreninformationen“ bald abrufbar – die Daten dafür werden bereits durch diese Fahrzeuge gesammelt und eine Datenbank aufgebaut. Ist die Datenmenge groß genug, werden die Informationen in die Autos zurückgespielt. Durch die Car-to-X-Technologie wird auch die Parkplatzsuche erleichtert, denn auch Ein- und Ausparkvorgänge werden registriert und freie Plätze an das System gemeldet. Sehr anschaulich wird diese Technologie mithilfe eines Modellauto-Parcours im Maßstab 1:8 präsentiert.

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Im letzten Modul, hier geht es um die Audi Virtual Reality Experience, erfolgt die Vorstellung einer virtuellen Modell-Konfiguration mithilfe der VR-Brille.

Durch Hightech-Simulationstools können Kunden das Auto ihrer Wahl beim Händler virtuell, dreidimensional und im 360-Grad-Rundumblick erleben. Ich wähle mir einen gelben Audi R8 aus und für das Setting eine Landschaft in Südfrankreich. Ein gewisses Urlaubsfeeling stellt sich ein, während ich „mein“ Auto intensiv von innen und außen betrachten kann.

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Ich bin fasziniert, begeistert und total inspiriert mache ich mich kurz darauf auf den Heimweg.

 

Fotos: Alexander Schraufstetter (AUDI) & CarWoman

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