Tante für einen Tag (Audi Q7)

Meine Freundin Lisa ist in Eile. Und sie ist nervös, fühlt sich scheinbar hin- und hergerissen: „Und es ist wirklich okay für Dich, wenn ich Mia den ganzen Tag bei dir lasse? Und du meinst, dass du das alles schaffst? Ruf mich an, wenn etwas ist…“

Irgendwie werde ich jetzt auch unruhig. Ich hatte mich die ganze Zeit auf den Besuch der süßen Maus gefreut: Wir verstehen uns super, sie ist ein echter Sonnenschein und wir haben immer viel Spaß miteinander. Wenn ich Lisa besuche, sitzt Mia nur auf meinem Schoß, ich trage sie durch die Gegend, lausche ihrem Geplapper und mache meine Scherzchen mit ihr, bis sie vor Vergnügen quietscht. Wie viele Stunden verbringe ich dann mit ihr? Zwei bis drei? Und immer unter der „Aufsicht“ meiner Freundin! In meiner Magengegend beginnt sich ein mulmiges Gefühl auszubreiten.

„Und du willst ihn mir auch wirklich heute Abend bringen? 19 Uhr? Das ist so toll von dir, du bist ein Schatz!“ Lisa gibt mir Mia auf den Arm, ihr einen Kuss und mit einem skeptischen Blick auf mich und einem Winken ist sie verschwunden.

Die Szene im Flur müsste eigentlich fotografiert werden. Mia ist geschockt über den schnellen Abgang ihrer Mum, ich schaue auf meinen Hund, der mich auch irgendwie ratlos anzublicken scheint. Und erst jetzt registriere ich das ganze Equipment um uns herum, das Lisa mitgebracht hat.

An der Wand lehnt der zusammenklappbare Hochstuhl, ebenso wie das zusammenklappbare Babybett mit angehängtem Mobile samt Spieluhr, ohne deren Klang zu den sich drehenden rosa Schmetterlingen, Mia nicht einschlafen kann. Am Boden steht die Wickeltasche mit der dazugehörigen Wickelauflage, ein Windelpaket, der Autositz und eine Tasche mit Babyfläschchen, Nuckel, Babynahrung, Lätzchen, Wechselwäsche, Krabbeldecke, Babyspielzeug… Den Kinderwagen hat sie im Treppenhaus abgestellt.

Ich brauche jetzt einen Kaffee! Mit Mia auf dem Arm und dem Hochstuhl unter dem Arm gehe ich in die Küche. Als ich den Babystuhl auseinanderklappe, ist auf seinem Tischchen ein DIN A4 Blatt mit wichtigen Instruktionen für den Tagesablauf angeklebt. Das war zwar alles besprochen, aber ich fühle mich tatsächlich ein bisschen sicherer mit diesem Zettel, den ich Mia laut vorlese. Unsere Gelassenheit und gute Laune kehren zurück, auch mein Hund wedelt nun wieder mit dem Schwanz.

Wir verbringen einen lustigen Vormittag in der Wohnung, spielen, singen… Ab und zu gibt es einen Happs zu essen und etwas zu trinken. Gleich nach dem Mittagessen werden Mias Augen immer kleiner – es ist Zeit das Bettchen aufzubauen. Kaum habe ich die Spieluhr angedreht, ist der kleine Wurm schon fest am Schlafen.

Etappensieg! Die Zeit bis zum Mittag verging wie im Flug. Ich selbst brauche nun die zweite Kaffeepause. Mein Hund und ich kuscheln uns aufs Sofa und ich stelle fest, dass mich dieser Vormittag total müde gemacht hat. Nach einer Dreiviertelstunde höre ich im Gästezimmer ein leises Weinen, Mia ist wach. Umziehen, die Windel wechseln, spielen, trinken geben… Hat man eigentlich noch für irgendetwas anderes Zeit, wenn man ein Baby hat? Nach zwei Stunden wird Mia quengelig. Nichts ist mehr gut. Ich überlege: Es sind noch knapp drei Stunden, bis ich sie nach Hause bringen soll – und die können lang werden mit einem kleinen Nörgler, das merke ich bereits nach einer Viertelstunde.

Spazierengehen! Das steht nun auf dem Programm. Doch nicht hier, durch die Großstadtstraßen. Nein, wenn ich schon einmal Tante für einen Tag sein darf, dann muss unser Spaziergang auch besonders schön sein und in der Natur stattfinden.

Ich klingle bei der Nachbarin… Nein, ich muss nicht umziehen, erkläre ich ihr lachend, nur die Sachen ins Auto bringen, wenn sie vielleicht nur einmal kurz auf Mia aufpassen könnte?

Der Audi Q7 scheint wie für Mütter mit Babys gemacht zu sein, denn schnell verschwinden alle Utensilien im geräumigen Kofferraum, der bis zu 2075 Liter fasst.

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Jetzt noch den Kindersitz festmachen: Auch das geht erstaunlich gut im geräumigen Bereich der Rücksitzbank. Zufrieden schnalle ich Mia in ihrem Sitz an und wir machen uns auf den Weg.

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Das Sechszylinder-Aggregat schnurrt zuverlässig vor sich hin, scheinbar findet meine kleine Maus das so beruhigend, dass sie den ganzen Weg über ihre Quengelei vergisst und süß und selig schlummert.

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Ich merke, wie die Anspannung von mir abfällt und auch mein Hund hat die Augen fest geschlossen und atmet ruhig und gleichmäßig wie das Baby. Fröhlich steuern wir drei unser Ziel an. Der Kinderwagen wird auseinandergeklappt und mit einer Tüte altem Brot und der Krabbeldecke spazieren wir bis zum See und füttern die Enten. Anschließend ein kleines Picknick auf der Wiese. Was kleine Kinder alles staunend entdecken… Mir macht es unendlich viel Spaß, die Welt heute einmal durch diese süßen Kinderaugen sehen zu dürfen.

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Als ich Mia nach Hause fahre, sind wir glücklich und entspannt. Auch wenn es anstrengend und ungewohnt war, wir haben das alles sehr gut in den Griff bekommen.

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Lisa wartet schon draußen vor dem Haus, als wir um die Ecke biegen. Ich erzähle ihr schwungvoll von unserem perfekten Tag und sie freut sich über meine Begeisterung.

Auf der Rückfahrt schaue ich immer wieder zu dem Platz auf der Rückbank, wo eben noch die kleine Mia in ihrem Kindersitz saß. Das müssen wir bald mal wiederholen. Und wenn sie zu nörgelig wird, fahre ich einfach Auto, das beruhigt sie und mich. Das habe ich jetzt gelernt.

Einige Gedanken vom Tag gehen mir noch durch den Kopf und ich lächle in mich hinein. Angekommen auf der Autobahn sehe ich, dass das Tempolimit aufgehoben ist, worauf ich den Sportmodus aktiviere und die 272 PS genieße. Und meine Planung für heute Abend? Sofort ins Bett fallen und schlafen!

 

CarWoman-Rating: Audi Q7

Pro:

(+) feinste Materialien

(+) angenehmes Fahrwerk

(+) viel Ladevolumen und Platz in der Fahrgastzelle

Kontra:

(-) Einparken nur mit Rückfahrkamera möglich

 

  • Modell: Audi Q7
  • Motor: V6-Benziner, 2995 ccm, Turbo, Direkteinspritzung
  • Getriebe: Automatik
  • Leistung: 245 kW / 333 PS bei 3800 U/min
  • Drehmoment: 440 Nm von 2900 – 5300 U/min
  • 0 – 100 km/h: 6,1 Sekunden
  • Kofferraumvolumen: 850–2075 Liter
  • Leergewicht: 2045 Kilogramm
  • Preis: ab 54 580 Euro

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3 Comments

  • Angi sagt:

    Klasse dein Bericht 💪💪 einparken kann ich schon schlecht😂gut zu wissen😉

  • E.S. sagt:

    Mein Absolutes Lieblings Ereigniss 🙂

  • Rike sagt:

    Hi Susann,
    ich finde die Texte super passend geschrieben. Endlich verstehe ich als Frau auch mal was 😀 Normalerweise habe ich immer keine Lust Sachen über Autos zu lesen weil ich das nicht verstehe mit den ganzen technischen Sachen, aber Du hast das echt super gelöst, dass sogar ich die spannend finde und das echt auch gut verstehe und ich finde den Alltagsbezug halt richtig gut. Danke dafür!

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